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DigiLounge: Lebenslanges Lernen in Zeiten des Umbruchs

Chancen der Digitalisierung

Stilisierte Kuppel des Reichstagsgebäudes in Berlin.
Beitrag von Microsoft Berlin
veröffentlicht am 6. Mai 2022

49 Prozent der Menschen in Deutschland fehlen grundlegende digitale Skills. Damit liegt Deutschland auf Platz 21 von 27 in einer von der EU-Kommission veröffentlichten Studie zur Digitalisierung in der EU, erklärte Thomas Langkabel zu Beginn der DigiLounge am 25. April 2022. Mit dieser Information wandte sich der National Technology Officer bei Microsoft Deutschland direkt dem digitalen Wandel in der Arbeitswelt zu, durch den sich zunehmend die benötigten Qualifikationen und Kompetenzen von Mitarbeitenden verändern. Menschen aller Altersgruppen und Lebenssituationen stehen deshalb vor der Herausforderung, sich an die schnell wandelnde Welt anzupassen und neue digitale Skills zu erwerben. Politische Rahmenbedingungen werden unter anderem durch die Einführung eines Lebenschancen-BAföG und von Bildungs-Teilzeit-Modellen sowie der Erweiterung von Kurzarbeitergeldern um Qualifizierungsgelder geschaffen.

Doch reichen diese Maßnahmen aus, den Wandel aktiv zu gestalten und alle Menschen auf diesem Weg mitzunehmen? Wie kann ein gesellschaftliches Umdenken angeregt werden, dass Lernen als etwas Natürliches und lebenslang Selbstverständliches begriffen wird? Diesen Fragen widmeten sich Friedhelm Boginski (FDP), MdB, Katrin Staffler (CSU), MdB, und Dr. Max Senges, CEO 42Berlin/42Wolfsburg, in der DigiLounge zum Thema Lebenslanges Lernen.

Das Foto zeigt Katrin Staffler und Dr. Max Senges im Gespräch mit Thomas Langkabel von Microsoft.

Thomas Langkabel (rechts) im Gespräch mit Katrin Staffler (links) und Dr. Max Senges (Mitte) während der DigiLounge zum Thema Lebenslanges Lernen.

Lebenslanges Lernen umfasst grundsätzlich das Lernen außerhalb des formalen Bildungssystems, wie Katrin Staffler zu Beginn darstellte. Weiterbildung ende nicht mit dem letzten Schultag, sondern sei eine Bildungsreise, die ein Leben lang andauere. „Digitalisierung muss eine große Rolle in dem Zusammenhang spielen”, so die fachpolitische Sprecherin für Innovation, Bildung und Forschung der CSU im Bundestag.

Wie Qualifizierung und Weiterbildung im digitalen Wandel funktioniert, zeigen 42 Berlin und 42 Wolfsburg. Die Bildungseinrichtungen nutzen projektbasiertes Peer-to-Peer-Lernen mit dem Ziel, die nächste Generation von IT-Talenten zu fördern. Gründer und Leiter der Einrichtungen, Dr. Max Senges, verwies beim Thema lebenslanges Lernen vor allem an den Zugang zu Bildungsmaterialien und sprach von einer historischen Chance, Weiterbildung zu Zeiten des Internets zu ermöglichen. 42 Berlin und 42 Wolfsburg verzichten dabei ganz auf Professor*innen und Trainer*innen und setzt auf die individuellen Stärken der Programm-Teilnehmenden.

Gleichwertigkeit von Bildung

Friedhelm Boginski, Ordentliches Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, warf einen Blick auf das frühe Alter, in dem bereits Voraussetzungen zu Bildungszugang geschaffen werden: „Berufsausbildung und Hochschulausbildung muss gleichwertiger angesehen werden”, ist er sich sicher. Dabei sollten vor allem Perspektiven aufgezeigt werden – denn momentan fehle es an Vorbildern für junge Menschen in Bezug auf die Berufsausbildung.

Neben Formalqualifikationen zeige sich aber ebenfalls eine neue Anerkennung von Kompetenznachweisen in der Gesellschaft: Mikro-Qualifikationen. Für Dr. Max Senges seien es Qualifikationen rund um Problemlösungskompetenzen, die in Zukunft eine Rolle spielen werden. Zertifikate seien schließlich auch nur bedingt aussagefähig, ergänzte Katrin Staffler: „Wir brauchen Konzepte, wie wir gelernte Kompetenzen transparent machen.”

Mit einem optimistischen Blick auf die Zukunft des Arbeitsmarktes wandte sich die Gesprächsrunde noch einmal der eingangs erwähnten Statistik zu. Lebenslanges Lernen in der Gesellschaft zu verankern sei ein erster Schritt, die digitale Kompetenzfähigkeit in Deutschland zu verbessern. Dabei ginge es vor allem um die politische Zusammenarbeit von Bund und Ländern, meinte Friedhelm Boginski abschließend. Doch auch die individuelle Verantwortung zu Weiterbildung sollte nicht unterschätzt werden, so Dr. Max Senges. Es bleibt also spannend, wie Politik, Unternehmertum und Gesellschaft lebenslanges Lernen umsetzen. Für einen erfolgreichen digitalen Wandel des Arbeitsmarktes ist es allerdings unabdingbar.

Danke an unsere Gäste für die spannende Diskussion!

Themen

DigiLoungeNachhaltigkeit

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