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Journalismus und Tech - Warum wir neue Partnerschaften brauchen


														Foto von Tanja Boehm, Managing Director Corporate Affairs | Leiterin Microsoft Berlin
Beitrag von Tanja Boehm, Managing Director Corporate Affairs | Leiterin Microsoft Berlin
veröffentlicht am 1. Oktober 2021

Wie wichtig die Rolle freier Medien in unserer Gesellschaft ist, konnten wir im Bundestagswahlkampf gerade wieder erleben. Sie informieren, ermöglichen Bürger*innen eine Meinungsbildung, sie hinterfragen, überprüfen, kommentieren, ordnen Entwicklungen ein und decken Falschinformationen auf. Eine funktionierende und vitale Demokratie ist ohne unabhängigen Journalismus nicht vorstellbar.

Es hätte also für Brad Smith, President Microsoft Corporation, kaum einen besseren Termin geben können als diesen Dienstag nach der Bundestagswahl, um beim Kongress des Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger den Dialog über die Zukunft von Tech und Journalismus zu führen. Ein nicht immer einfaches, aber für unsere Gesellschaft höchst bedeutendes Verhältnis.

Brad Smith, President Microsoft Corporation, schaut lächelnd direkt in die Kamera. Er trägt ein hellblaues Hemd und einen dunkelblauen, karierten Anzug.

Brad Smith machte deutlich, dass er auf eine vertrauensvolle Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen Technologieunternehmen und Medienhäusern setzt. „Wir brauchen Innovation, und wir brauchen neue Arten von Partnerschaften“, sagte Brad. Denn Tech und Journalismus sind aufeinander angewiesen. So hat der technologische Wandel einerseits neue Möglichkeiten hervorgebracht, Informationen zu verbreiten – und damit auch Journalisten neue Wege eröffnet, ihre Arbeit zu machen. Zugleich machen unabhängige, qualitativ hochwertige Nachrichteninhalte einen wesentlichen Teil der Attraktivität digitaler Plattformen aus.

Hochwertiger Qualitätsjournalismus trägt zur Attraktivität digitaler Plattformen bei

Dabei ist es jedoch zu einer asymmetrischen Verschiebung der Werbeeinnahmen gekommen, wie Brad Smith konstatiert: „In jedem Markt stellt sich immer die Frage: Wohin fließt das Geld? Zu den Menschen, die Güter herstellen, oder zu denen, die sie verteilen und verkaufen?“ Auf dem Medienmarkt gebe es das seltene Phänomen, dass zu viel Geld „in der Mitte hängenbleibt“ – bei den digitalen Intermediären, die mit ihren Plattformen die Verbreitung von Medieninhalten ermöglichen, aber selbst keine produzieren. „Das ist das fundamentale Problem, das wir zu lösen haben.“

Ein Kernelement jeder Lösung muss sein: Sicherstellen, dass Medienunternehmen stärker an den Umsätzen beteiligt werden, die mit ihren Inhalten generiert werden. Dafür sind viele Maßnahmen erforderlich, unter anderem neue Spielregeln des Gesetzgebers. Maßgeblich in Deutschland, Frankreich und anderen europäischen Ländern entstanden, wird diese Diskussion inzwischen auch in anderen Ländern wie den USA oder Kanada geführt. In Australien hat Microsoft Anfang des Jahres eine Initiative unterstützt, die unter anderem Suchmaschinenbetreiber dazu verpflichtet, mehr von ihren Einnahmen an Seitenbetreiber abzugeben.

Technologie-Unternehmen müssen Journalismus wertschätzen – monetär und ideell

Doch neben neuen gesetzlichen Regeln kommt es vor allem auch auf Veränderungen im Journalismus-Verständnis der Tech-Branche an. Der Journalismus „dient Werten, die zeitlos sind“, erklärt Brad. Er erinnert an den französischen Publizisten und Wissenschaftler Alexis de Tocqueville, der auf einer Reise durch die USA schon vor bald 200 Jahren beobachtete: „Zu glauben, dass Zeitungen nur die Freiheit schützen, würde ihrer Bedeutung nicht gerecht. Sie erhalten unsere Zivilisation.“

Im digitalen Zeitalter ist der Bedarf nach Qualitätsjournalismus größer denn je. Wo jeder Informationen verbreiten kann, können sich auch Falschinformationen und gezielte Desinformation verbreiten. Deshalb braucht es professionellen, unabhängigen und objektiven Journalismus. „Wir müssen im Tech-Sektor wirklich ein paar Schritte zurückgehen und über den Fakt nachdenken, dass die Arbeit von Journalist*innen nicht nur wichtig ist für das, was wir tun, sondern für unsere ganze Gesellschaft.“ Dies anzuerkennen und wertzuschätzen ist der Boden, auf dem vertrauensvolle Partnerschaften zwischen Medienhäusern und Technologie-Unternehmen wachsen und gedeihen können.

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