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Microsofts Nach­haltigkeits­engagement: Eine Zwischen­bilanz


														Foto von Joana Reicherts, Managerin Government Affairs
Beitrag von Joana Reicherts, Managerin Government Affairs
veröffentlicht am 2. Februar 2021

Im Januar 2020 haben wir bei Microsoft ein globales Klimaschutz-Programm mit ambitionierten Zielen verkündet. Ab 2030 wollen wir CO2-negativ sein, also mehr CO2 aus der Atmosphäre binden als wir verursachen. Bis 2050 werden wir darüber hinaus alles CO2 aus der Atmosphäre zurückholen, das wir seit der Gründung von Microsoft im Jahr 1975 emittiert haben. Diese Ankündigung bildete den Auftakt für eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie, die Microsoft seitdem ausgebaut und um weitere Programme ergänzt hat: Der Schutz von Trinkwasservorkommen, die Vermeidung und Wiederverwertung von Abfällen sowie die Erhaltung von natürlichen Lebensräumen und der Artenvielfalt. Außerdem bauen wir eine offene Umweltplattform, den „Planetary Computer“, der Umweltdaten aus der ganzen Welt erfassen wird, um unter anderem durch den Einsatz von Machine Learning komplexe Zusammenhänge in fragilen Ökosystemen besser beobachten, verstehen und managen zu können.

Ein Jahr danach: Zeit für eine Zwischenbilanz

Nun, ein Jahr danach, ist es Zeit für eine Zwischenbilanz. In unserem ersten jährlichen Nachhaltigkeitsbericht, den wir in der vergangenen Woche veröffentlicht haben, zeigen wir auf, was wir seither unternommen haben. Wie unser Microsoft-Präsident Brad Smith in seinem Blogpost erklärt, haben wir uns im vergangenen Jahr direkt an die Arbeit gemacht und dabei einiges erreicht, aber auch viel gelernt. Doch nichts davon haben wir allein geschafft. Wir haben mit Zulieferern, Kunden, Wettbewerbern, Partnern, Regierungen und Mitarbeiter*innen zusammengearbeitet, um diese Fortschritte zu erzielen. Genauere Details dazu befinden sich im Nachhaltigkeitsbericht und unserem Weißbuch zur CO2-Entfernung aus der Atmosphäre.

Zu den erreichten Meilensteinen zählen:

Im ersten Jahr werden wir mit dem Klimaschutzprogramm unsere CO2-Emissionen voraussichtlich um sechs Prozent reduziert haben, von 11,6 auf 10,9 Millionen Tonnen. Das entspricht Einsparungen von rund 730 000 Tonnen. Wir haben das Entfernen von 1,3 Millionen Tonnen CO2 aus der Atmosphäre ermöglicht. Dazu haben wir 26 Projekte rund um den Globus finanziert. Wir verpflichten uns zu Transparenz und lassen die Daten in unserem jährlichen Nachhaltigkeitsbericht von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte prüfen. Ab dem nächsten Fiskaljahr wird der Fortschritt in unserer Nachhaltigkeitsstrategie auch ein Faktor bei der Festlegung der Bezahlung unseres Managements sein.

Microsofts Vorgehen bei der CO2-Reduzierung

Unser Ansatz, bis 2030 CO2-negativ zu sein, basiert auf zwei Elementen. Erstens, der drastischen Reduzierung unserer CO2-Emissionen um mindestens die Hälfte. Zweitens, der Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre, und um zwar mehr als nach der Reduzierung noch an Emissionen verbleibt. Das bedeutet, dass Microsoft trotz aller Einsparungen immer noch mehrere Millionen Tonnen CO2 aus der Atmosphäre entfernen muss. Insgesamt muss die gesamte Menschheit laut führenden Wissenschaftler*innen bis 2050 sogar Milliarden Tonnen CO2 aus der Atmosphäre entfernen, wenn sie die Erderwärmung stoppen will.

Im Juli 2020 haben wir eine Ausschreibung für Maßnahmen gestartet, mit denen Microsoft im Jahr 2021 eine Million Tonnen CO2 aus der Atmosphäre binden kann. Dafür setzen wir sowohl auf natürliche Lösungen wie die Aufforstung als auch auf technologiebasierte Lösungen. Mit der Ausschreibung wollten wir nicht nur Lösungen zur CO2-Reduktion finden, sondern auch diesen noch jungen Markt besser verstehen und transparenter machen. Die Ausschreibung war in Bezug auf beide Herangehensweisen erfolgreich: Wir haben 189 Angebote von 79 Bieter*innen aus mehr als 40 Ländern erhalten. Wir konnten somit die Entfernung von 1,3 Millionen Tonnen CO2 von 26 Projekten finanzieren. Um auch andere Unternehmen auf ihrem Weg der CO2-Reduktion zu unterstützen, machen wir alle bei uns eingegangenen Angebote öffentlich zugänglich und teilen unsere Erkenntnisse in einem Weißbuch.

Unser Einsatz in Deutschland

Über Puro.earth, einen Marktplatz für CO2-Entfernungszertifikate (CORCs), die auf der tatsächlichen Kohlenstoffentfernung aus der Atmosphäre basieren, unterstützen wir in Deutschland beispielsweise das Unternehmen Carbon Cycle und investieren in die dauerhafte Entfernung von 1.000 Tonnen CO2 aus der Atmosphäre („negative Emissionen“). Carbon Cycle produziert hochwertige Pflanzenkohle aus unbehandelten Holzspänen, die vor Ort aus PEFC-zertifizierten Wäldern bezogen werden, sowohl für Tierfutter als auch als Bodenhilfsstoff. Die Pflanzenkohle trägt dazu bei, Nährstoffverluste und Nitratauswaschungen aus dem Boden zu verringern, reduziert den Einsatz von Düngemitteln erheblich, trägt zum Schutz des Grundwassers bei und verbessert nachhaltig die Bodenfruchtbarkeit, während sie gleichzeitig über Jahrhunderte hinweg CO2 fest bindet. Bei der Herstellung einer Tonne Pflanzenkohle werden so 3.091 Tonnen CO2 gebunden und dadurch ein wichtiger Beitrag zum Klima- und Umweltschutz geleistet.

Wir konnten seit Verkündung unserer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie einiges erreichen, haben aber gleichzeitig noch einen langen Weg vor uns. Uns bleibt nicht viel Zeit, unsere Ziele zu erreichen. Bis 2030 müssen wir große Fortschritte erzielen, um uns an ein schnell wandelndes Klima anzupassen bzw. die entsprechenden Auswirkungen abzuschwächen, resiliente Wasserversorgungssysteme aufzubauen, die globalen Müllmengen zu reduzieren und die Zerstörung von Ökosystemen zu stoppen. Oder, wie unser Chief Environmental Officer Lucas Joppa in seinem Blog schreibt: „Vor uns liegt die Dekade, in der es auf unseren Mut und unsere Taten ankommt.“

Themen

Digitale VerantwortungNachhaltigkeit

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