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Mit dem Planetary Computer gegen Artensterben und Naturzerstörung


														Foto von Isabel Richter, Communications Manager | PR Lead Microsoft Berlin
Beitrag von Isabel Richter, Communications Manager | PR Lead Microsoft Berlin
veröffentlicht am 15. April 2020

Microsoft kündigt den nächsten Schritt seiner Nachhaltigkeitsstrategie an. Mit dem Aufbau einer weltweiten Umweltdaten-Plattform will das Unternehmen Wissenschaftlern, Naturschützern und Regierungen beim Schutz der weltweiten Ökosysteme helfen.

Auch wenn COVID-19 jetzt gerade das alles beherrschende Thema ist, so bleibt Nachhaltigkeit das Thema des Jahrzehnts. Gerade die aktuelle Krise ruft uns in Erinnerung, dass alle Arten und ihre Ökosysteme auf der Erde miteinander verbunden sind.

Deshalb haben europäische Politiker, Unternehmen – darunter auch Microsoft – Gewerkschaften und NGOs jetzt einen „grünen Aufschwung" nach der Corona-Krise gefordert“. „Covid-19 wird den Klimawandel und die Zerstörung der Natur nicht verschwinden lassen", heißt es in dem Aufruf. Der Kampf gegen den Klimawandel müsse der zentrale Punkt der künftigen Wirtschaftsstrategie der EU sein: „Der Umbau zu einer klimaneutralen Wirtschaft, der Schutz der Artenvielfalt und die Umgestaltung der Agrar- und Lebensmittelindustrie bieten die Möglichkeit zum schnellen Aufbau von Jobs und Wachstum - und können dazu beitragen, Gesellschaften widerstandsfähiger zu machen."

Schon im Januar hat Microsoft ein ambitioniertes Klimaschutzprogramm vorgestellt, das wir heute auch im Sinne des „grünen Aufschwungs“ weiter hinterlegen und den nächsten Schritt unserer Nachhaltigkeitsstrategie ankündigen. Der Schwerpunkt liegt auf Biodiversität und dem Schutz der weltweiten Ökosysteme, denn unsere gesamte Biosphäre steht massiv unter Druck.

Laut einem neuen Bericht des Weltbiodiversitätsrats (IPBES) sind eine Million Arten in den kommenden Jahren und Jahrzehnten vom Aussterben bedroht. Gleichzeitig schrumpft auch die Vielfalt der Ökosysteme immer schneller.

Die Naturzerstörung ist die Krise hinter der Coronakrise

Der Verlust natürlicher Ressourcen gefährdet die Zukunft unseres Planeten und das Leben kommender Generationen. Gleichzeitig entstehen ganz neue Herausforderungen. So erhöhen Artensterben, Naturzerstörung und Klimawandel auch das Risiko, dass Krankheiten von Tieren auf den Menschen überspringen – wie jetzt im Fall von Covid-19. Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat diesen Zusammenhang bereits ausdrücklich betont: „Die Naturzerstörung ist die Krise hinter der Coronakrise", sagt sie. Nach dem Ende der Pandemie gelte es deshalb, "eine neue globale Biodiversitätsstrategie zu beschließen".

Es muss also dringend etwas geschehen. Allerdings gibt es immer noch zu wenig Wissen darüber, wie sich Biodiversität und Ökosysteme am effizientesten fördern lassen - zum einen weil die sensiblen Systeme von Flora und Fauna extrem komplex und eng miteinander verzahnt sind, zum anderen weil es vielerorts an gesicherten Daten über existierende Populationen und den Zustand lokaler Ökosysteme mangelt.

Mit Hilfe von Big Data, Machine Learning und KI komplexe Ökosysteme modellieren

Genau hier setzt Microsoft mit dem nächsten Schritt seiner Nachhaltigkeitsstrategie an. Kern des Engagements ist die Entwicklung des „Planetary Computer“, einer umfassenden und weltweiten Umweltdaten-Plattform, die es Wissenschaftlern, Naturschützern und Regierungen mithilfe von Big Data, Machine Learning und KI ermöglicht, komplexe Ökosysteme und Umwelteinflüsse zu beobachten, zu modellieren und zu steuern.

Der „Planetary Computer“ wird eine riesige Menge offener Daten auf einer maschinellen Lernplattform vorhalten, auf die zu jeder Zeit und von überall her zugegriffen werden kann. Diese Daten werden kontinuierlich aktualisiert, ergänzt und erweitert. Im ersten Schritt entwickelt Microsoft in Partnerschaft mit Esri die Grundlagen der Plattform. Das gemeinsame Ziel: Nachhaltigkeitsforschern auf der ganzen Welt den Zugang zu Geodaten und Analysen zu öffnen und Naturschutzorganisationen dabei zu unterstützten, ihre lokalen Daten in diesen globalen Datenpool einzubringen. Die Plattform wird außerdem Partner und Kunden bei der Entscheidung wichtiger umweltrelevanter Fragen helfen.

Innovative Lösungen für eine ökologisch nachhaltige Zukunft

Für die Analyse der Daten bietet die Cloud-Plattform Microsoft Azure die Architekturen und Werkzeuge des Informationszeitalters: Algorithmen, Analytics und Schnittstellen. Die können Entwicklerinnen und Entwickler für innovative Lösungen nutzen, die uns in eine ökologisch nachhaltige Zukunft begleiten werden. Mit den Daten und Anwendungen wird ein umfangreiches Datennetzwerk entstehen, das so einfach zu nutzen sein wird, wie das Internet für Wegbeschreibungen oder Rezepte.

Die ersten wichtigen Umweltinformationen, große Bestände an Satellitenbildern, werden noch in diesem Jahr auf Azure verfügbar sein. Bald werden auch bisher nur dezentral verfügbare Wetter- und Klimadaten hinzukommen. Die weltweite Nachhaltigkeits-Community und insbesondere die Grantees des AI for Earth Programms von Microsoft werden eigene Daten beisteuern. Microsoft wird Tools zur Verknüpfung und Analyse dieser Datensätze zur Verfügung stellen.

Neben der Entwicklung des „Planetary Computer“ baut Microsoft auch sein AI for Earth Programm weiter aus. Bisher hat das Programm fast 500 Organisationen in mehr als 80 Länder unterstützt. Gleichzeitig verstärkt Microsoft seine Investitionen in die Präzisions-Landwirtschaft und plant die Unterstützung politischer Initiativen zum Schutz von Ökosystemen auf nationaler und globaler Ebene. Darüber hinaus verpflichtet sich das Unternehmen, bis 2025 mehr Land zu schützen, als es selbst nutzt.

Noch mehr Details zum nächsten Schritt unserer Nachhaltigkeitsstrategie erklärt Brad Smith in diesem Blogpost.

Für Fragen stehen wir wie immer gerne zur Verfügung.

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