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Nachlese25. November 2025

KI kann Verteidigung
Digitale Resilienz in geopolitisch herausfordernden Zeiten

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KI kann Verteidigung

Digitale Resilienz in geopolitisch herausfordernden Zeiten

Am 25. November 2025 diskutierten bei der 10. Ausgabe unserer Veranstaltungsreihe „KI kann..." Expert*innen aus Bundestag, Bundeswehr und Technologieunternehmen über die Rolle Künstlicher Intelligenz in der Verteidigung. Das Ergebnis: KI ist längst Realität – von der Optimierung logistischer Abläufe bis hin zur Cyberabwehr. Dabei gehen mit der zunehmenden Geschwindigkeit taktischer Entscheidungen und technologischer Innovationszyklen zugleich Chancen und Herausforderungen einher.

Der Einsatz von KI ist bereits Realität

Satellitenbildanalyse, Cyberabwehr, Drohnensteuerung – Künstliche Intelligenz ist oft schon integraler Bestandteil im operationellen Einsatz. Bastian Ernst (MdB, Mitglied des Verteidigungsausschusses) machte deutlich, dass KI bereits heute Satellitenbilder analysiert, Cyberangriffe erkennt und realitätsnahe Simulationen ermöglicht.
Yuliya Maltseva (STARK / Women in Defense Tech) zeigte in einem Praxisimpuls zur Bilderkennung und Drohnensteuerung, wie KI in der Ukraine konkret eingesetzt wird. Ihre zentrale Botschaft: Die Qualität der KI-Anwendung steht und fällt mit der Qualität der Daten.

Mensch bleibt Entscheider

Durchgängiger Tenor des Abends: KI unterstützt den Menschen, ersetzt ihn aber nicht. Dr. Pascal van Overloop (Microsoft) stellte klar, dass es nicht das Ziel sei, Analysten zu ersetzen, sondern ihnen mehr Zeit zu verschaffen, um Schlussfolgerungen zu ziehen und fundierte Empfehlungen zu geben oder bessere Entscheidungen zu treffen.
Bastian Ernst ergänzte: Die Ressource Mensch sei die Wertvollste und gleichzeitig die Knappste. KI solle Menschen bestmöglich dabei unterstützen, ihrem jeweiligen Auftrag nachzukommen.

Geschwindigkeit als Gamechanger

Taktische Entscheidungszyklen sind von über 100 Minuten auf ein bis drei Minuten gesunken. In der Ukraine dauern Innovationszyklen nur noch sechs Monate – und teilweise sogar nur noch einen Monat. Deutschland hingegen benötigte zuletzt 4 Jahre für die Einführung eines marktverfügbaren Luftfahrzeugs zur Seeaufklärung. Ein Zeitraum, der für unsere Verhältnisse hierzulande als schnell gilt, aber mit der Geschwindigkeit in der Einsatzrealität nicht mehr mithalten kann.
Darüber hinaus stellte Oberstleutnant i.G. Marcel Bohnert fest: In der deutschen Bevölkerung sei das Bedrohungsbewusstsein deutlich geringer ausgeprägt als bei NATO-Partnern in Polen oder den nordischen und baltischen Staaten.

Datenqualität und Souveränität entscheiden

Ralph Habig (Ansys/Synopsys) machte deutlich, dass oft noch qualifizierte Datenanalysten fehlen, die aus Informationsmengen die richtigen Erkenntnisse für die untersuchte Fragestellungen generieren können.
Marvin Schulz (MdB, Mitglied im Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung) stellte fest: Wir haben aufgrund der geopolitischen Lage den Bedarf, künstliche Intelligenz in unsere Defense-Architektur zu integrieren. Die Serverinfrastruktur und die Datensicherheit müssen Deutschen Standards entsprechen. Es besteht ein Bewusstsein in der Bundespolitik, dass dafür die starke Deutsche Wirtschaft, aber auch das vorhandene Angebot amerikanischer und europäischer Tech-Konzerne genutzt werden muss. So können wir eine Sicherheitsarchitektur aufbauen, die Deutschland und die EU fit macht für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Gleichzeitig kritisierte er den europäischen AI-Act als leicht überholt. Dieser sei entworfen worden, ohne die exponentielle Geschwindigkeit technologischer Entwicklungen in den Blick zu nehmen.

Fazit

KI verändert die Sicherheitsarchitektur grundlegend. Deutschland verfügt in diesem Bereich über umfangreiche technologische, praktische und politische Expertise. Jedoch bleibt der eindringliche Appell der Expert*innen des Diskussionsabends der Folgende: Geschwindigkeit, Datenqualität und ein realistisches Bedrohungsbewusstsein sind entscheidend für unsere Verteidigungsfähigkeit.
Im Anschluss an die Veranstaltung nutzten die Gäste die Gelegenheit, um mit den Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen und die Diskussionen des Panels weiterzuführen.

Sprecherinnen und Sprecher

  • Maximilian Bettzüge

    Maximilian Bettzuege

    Moderation
    Government Affairs Manager,
    Microsoft

  • Bastian Ernst

    Bastian Ernst

    MdB (CDU),
    Mitglied Verteidigungsausschuss u.a.

  • Ralph Habig

    Ralph Habig

    Senior Business Development Executive,
    Ansys / Synopsys Inc.

  • Yuliya Maltseva

    Yuliya Maltseva

    Customer Engagement Manager - STARK,
    Co-Founder - Women in Defense Tech

  • Marvin Schulz
    Foto: Marvin Schulz/ Lukas Nitschke

    Marvin Schulz

    MdB (CDU),
    Mitglied Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung u.a.

  • Marcel Bohnert

    Marcel Bohnert

    Stabsoffizier im operativen Führungskommando der Bundeswehr

  • Dr. Pascal van Overloop

    Dr. Pascal van Overloop

    Strategic Account Executive
    Defense & Intelligence,
    Microsoft

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